Vegane Süßkartoffel-Brownies

Kennt ihr den Film „Voll verzuckert„? Uns hat die Reportage dazu veranlasst, unseren täglichen Zuckerkonsum etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Angefangen haben wir damit im Frühjahr. Der Zeitpunkt war ganz gut, ich hatte mir ganz bewusst vorgenommen mehr Sport zu machen und habe in diesem Zuge auch gleich mal einen kompletten Monat auf Süßigkeiten verzichtet. Was am Anfang noch extrem schwer war, entpuppte sich schnell als reine Gewohnheitssache: in den Einkaufskorb wanderten nicht mehr Schokobons und Lachgummi sondern Mandeln, Weintrauben und Datteln. Erstaunlich schnell gewöhnte ich mich an die Umstellung und bald ging es nicht mehr nur um Süßigkeiten: wer erst einmal anfängt Lebensmittel auf ihren Zuckergehalt zu untersuchen, erlebt relativ schnell eine große Überraschung.

So ging es jedenfalls mir: Bislang bin ich immer mit einem gesunden Müsli und einem Cappuccino in den Tag gestartet. Im Büro habe ich mir als Zwischenmahlzeit einen Fruchtjoghurt gegönnt und zum Mittagessen mixte ich mir einen Salat. Doch dann stellte ich fest, dass in Müslimischungen der Gesundheitsfaktor dank dem hohen Zuckeranteil sofort zunichte gemacht wird und auch Fruchtjoghurt mehr Zucker als Vitamine enthält. Genauso verhielt es sich mit der praktischen Fertig-Salatsoße aus der Flasche.

Weniger Zucker – ganz einfach!

Mittlerweile mische ich mir also mein Müsli aus Haferflocken und Nüssen bzw. Trockenobst selbst. Meistens koche ich mir sogar ein Porridge am Morgen, da ich mit einer warmen Mahlzeit deutlich entspannter in den Tag starte. Joghurt esse ich immer noch, allerdings kaufe ich nur noch Naturjoghurt und schneide mein Obst eigenhändig rein und die praktische Salatsoße aus der Flasche mixe ich mir Zuhause in einer alten Smoothie-Flasche nach meinen eigenen Vorlieben schnell zusammen. Spart Geld und ist deutlich gesünder!

Industriezucker – nein Danke!

Seit einigen Wochen bin ich nun dazu übergegangen in meinem Alltag komplett auf Industriezucker zu verzichten. Natürlich esse ich auch mal ein Stück Kuchen zum Sonntagskaffe oder gönne mir eine Tüte Gummibärchen wenn ich mit den Mädels ins Kino gehe – von Verboten halte ich überhaupt nichts! – aber ich achte einfach viel bewusster darauf was ich einkaufe – und ich bin sehr positiv überrascht wie toll man ohne Zucker backen kann! Am Dienstag zum Beispiel, einige von euch haben es schon auf meinem Instagram-Account gesehen, gab es im Hause Tiffy Süßkartoffel-Brownies. Und ich kann euch sagen: die waren ein Gedicht! Alle waren begeistert – die Konsistenz war auch einfach perfekt. Für alle die sich ebenfalls einen Brownie Traum erfüllen möchten, kommt hier das Rezept:

Vegane und glutenfreie Süßkartoffel-Brownies

Zutaten für 10 – 12 Brownies:

  • 2 mittelgroße Süßkartoffeln (ca. 600g)
  • 12 Medjoul-Datteln, entsteint
  • 2/3 Becher gemahlene Mandeln (ca. 80g)
  • 1/2 Becher Buchweizen- oder Reismehl (100g)
  • 4 EL Rohkakao (oder 8 EL normales Kakaopulver)
  • 3 EL Ahornsirup
  • 1 Messerspitze Salz

Die Süßkartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. In einem Topf mit Wasser ca 20 Minuten kochen lassen bis sie ganz weich sind.

Den Ofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.

Sobald die Süßkartoffeln fast auseinander fallen, Würfel aus dem Topf nehmen und zusammen mit den entsteinten Datteln in die Küchenmaschine geben (ich habe einfach den Pürrierstab genommen) und zerkleinern bis eine glatte Masse entsteht.

Die restlichen Zutaten mit in die Schüssel geben zusammen mit der Kartoffel-Dattel-Mischung gut verrühren.

Die Brownie-Mischung in eine gefettete Kuchenform geben und 20-30 Minuten backen, bis man mit der Gabel hineinstechen und die Gabel wieder sauber herausziehen kann. Die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten abkühlen lassen. Diese 10 Minuten sind sehr wichtig, da eure Brownies die Zeit brauchen um zusammenzukleben! Nun gilt es nur noch die Brownies in handgerechte Stücke zu schneiden. Lasst es euch schmecken. 🙂

Wenn ihr jetzt Lust auf noch mehr vegane, gluten- und zuckerfreie Küchenkunst bekommen habt, dann solltet ihr mal einen Blick in das Kochbuch Delicously Ella hineinwerfen. Daraus stammt nicht nur dieses geniale Brownierezept, sondern auch der Rote-Bete-Schokokuchen den ich ebenfalls vor einigen Tagen auf Instagram mit euch geteilt habe. Habt ihr noch andere Back- und Kochbücher die ihr mir empfehlen könnt? Dann hinterlasst mir gerne einen Kommentar!

 

Kategorie Food

Hej hej, ich bin Lisa. Naturkind, sturmverrückt und Surferbraut im Herzen. Solange der Wind mit meinen Haaren spielt und ich dieses unverkennbare Kribbeln der Freiheit in den Fingerspitzen fühle, schlägt meines kleines Herzchen etwas schneller. Ich glaube an die große Liebe, die Seelenheilung durch heißen Kakao und daran, dass meine roten Gummistiefel Superkräfte verleihen. Ohne Kaffee bin ich morgens nicht aus dem Bett zu kriegen und für ein Blaubeermuffin würde ich selbst das Surfbrett links liegen lassen.

3 Kommentare

    • Hahah – so viel Liebe, da werd ich ja ganz rot. Ich bin gespannt was du sagst wenn du sie probiert hast! Und ich möchte bitte ein Foto auf Instagram sehen. 😉 Ganz dicken Drücker zurück <3

  1. Pingback: Vegane Kokos Brownies - Wunschglück

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