Schlagwort: Wandern

GRENZENLOS

Mentale Grenzen. Körperliche Grenzen. Landesgrenzen. Gelegentlich müssen wir all jene Grenzen überschreiten um sie neu zu definieren, egal ob wir selbst oder andere sie setzen. Die Herausforderung im Leben besteht also darin, sich all jener Grenzen bewusst zu werden, sie zu überwinden und so weit zu gehen, wie wir es niemals für möglich gehalten hätten. 💙🏔☀️

 

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Gedankengut | INNEHALTEN

Von Zeit zu Zeit innehalten und die Last absetzen, schwerelos werden, sich selber leicht nehmen, dass die Seele fliegen kann, aufsteigen aus dem Nebel der Gewohnheiten, sich erheben über die Wolken des Alltags, einen Ort der Stille und Klarheit finden…

 

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Berchtesgaden my Love

Letztes Jahr habe ich euch schon davon erzählt, dass ich mein Herz verloren habe. An einen Ort so anders als Hamburg. Ich habe versprochen wieder zu kommen, und ich habe es getan. Es ging nicht anders. Ich MUSSTE einfach. Auch dieses Jahr stand es wieder groß und fett in meinem Kalender: BERCHTESGADEN my Love. <3  Weiterlesen

LEBENSSPUREN

“Es gibt einen Platz, den du füllen musst, den niemand sonst füllen kann. Und es gibt etwas für dich zu tun, das niemand sonst tun kann.” – Platon

Deine ganz persönliche, individuelle Lebensspur zu finden ist die höchste Form des Sich-Zuhören-Könnens. Man finden zu sich selbst nur durch innere Aufmerksamkeit. Wenn uns das gelingt, bleiben wir unserem eigenen Ich treu, bauen unser Leben nicht auf die Meinung anderer sondern lernen das Leben zu achten, schätzen und zu lieben als die wertvollste Kostbarkeit die uns je geschenkt wurde.

HAPPY WEEKEND euch allen!

SCHAU ICH ZU DEN BERGEN …

… bin ich so klein und fühle mich doch so unfassbar groß!

Genau jene Erfahrung durfte ich diesen Sommer machen. Ziemlich spontan und ohne mir vorher großartig Gedanken machen zu können packte mich ein Freund ein und nahm mich mit in die Berge. Ein paar Tage abschalten. Etwas Neuen ausprobieren. Zu mir selbst finden. Das Leben geniessen. Selbstvertrauen fassen.

Um ehrlich zu sein plagten mich ja die Zweifel: ich bin nicht überragend sportlich. Ich war noch nie in den Bergen. Hab ich überhaupt die richtige Ausrüstung? Was, wenn ich den Anforderungen die an mich gestellt werden nicht gerecht werden?
In den vergangenen Jahren habe ich des Öfteren mit dem Gedanken gespielt mal Urlaub in den Bergen zu machen. Aber ich hatte immer den Eindruck dafür nicht geeignet zu sein und ich habe nie den Mut aufgebracht mich einfach mal aufzuraffen und das Abenteuer anzugehen.

Aber wie gesagt: nachdem sich in den vergangenen Monaten bei mir einiges beruflich und privat geändert hat, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht mich meinen Ängsten zu stellen.
Weniger überlegen, mehr machen. Weniger Selbstzweifel, mehr Mut.

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Bestens ausgestattet schulterte ich also Ende Juni meinen neu erstandenen knallgrünen Wanderrucksack und machte mich mit dem ICE auf gen Süden. Ich hatte mich im Voraus ausgiebig bei Globetrotter und Tom Klee informiert und war mir ziemlich sicher mit meiner Ausrüstung auf alle Eventualitäten optimal vorbereitet zu sein. Nach einem kurzen Zwischenstop in Kassel ging es mit dem Auto weiter über München nach Berchtesgaden.

Bei strahlendem Sonnenschein im Norden Hamburgs gestartet, erwartete uns in Berchtesgaden graue Suppe und Platzregen vom Feinsten. Also beschlossen wir uns spontan vor dem Aufstieg noch eine Regenhose zu kaufen und ich muss euch sagen: das war die beste Investition meines Sommers!
Die Hose hat mir während der gesamten Tour im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch gerettet.

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Nachdem wir Sommerschuhe gegen Wanderschuhe getauscht haben, packten wir uns in unsere Regenklamotten ein und begannen mit dem Aufstieg. Den Jenner hoch sollte es gehen bis zur Grenze zwischen Österreich uns Salzburg. Die ersten Nacht wollten wir ganz entspannt im Stahlhaus übernachten und dann am zweiten Tag weiter ziehen. Hier bekommt man übrigens vom Hüttenwirt persönlich zubereitet den besten Kaiserschmarren Österreichs!

Wir kamen allerdings nicht in den Genuss, da der Höhenunterschied den ich von Hamburg aus bis zum Jenner innerhalb kürzester Zeit zurückgelegt hatte meinen Kreislauf und damit auch mich in die Knie zwang. Da ging nichts mehr und so entschlossen wir kurzerhand eine Nacht im Tal zu übernachten und am nächsten Tag in Ruhe und gestärkt von einem anständigen Frühstück mit der Jennerbahn hinauf zu fahren und dann wie geplant die Tour fortzusetzen.

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