MIND, BODY AND SPIRIT

Oh ja, heute muss ich Abbitte leisten! Schande über mein Haupt. Ich nehm’ alles zurück was ich jemals über Yoga gesagt habe!
Kurz zur Vorgeschichte: seit Jahren habe ich die Teilnahme an jeglichen Yoga-Kursen und Yoga-Workshops milde belächelt. Wie Schabernack und Hokuspokus klang das für mich, wenn mir andere von verschiedenen Chakren und Positionen mit den kuriosesten Namen (Kobra, herabschauender Hund, Sonnengruss, …) erzählten.
Wie in Gottes Namen sollte es mir besser gehen, wenn ich komische Verrenkungen mache und undefinierbare Geräusche von mir gebe?!

Bedingt durch viele tiefgründigen Gesprächen mit Freunden über die Seele, den Sinn des Lebens und den inneren Frieden spielte ich schon seit längerem mit dem Gedanken mal über meinen eigenen Schatten zu springen und einen Yogakurs zu besuchen.

Vor zwei Tagen war es dann so weit: ganz nach dem Motto “nicht lang schnacken, auf die Matten” lies ich all meine Zweifel Zuhause zurück und saß pünktlich um 20:30 Uhr das erste Mal  auf einer Yogamatte .

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Im Voraus erzählte ich einer Freundin von meinen Bedenken:
Ist Yoga überhaupt das richtige für mich?
Bin ich dafür gut genug?
Ich hab gar keinen Gleichgewichtssinn und eine schiefe Hüfte.
Sind da Bewegungslegastheniker überhaupt erwünscht?
Kurz und gut: ich hatte einfach Schiss, mich zum Affen zu mache.

Ihr Antwort: “Du kommst wie du bist. Machst nur das, was du kannst und auch nur das, was du dir zutraust. Regel No. 1: Sei lieb zu dir! Regel No. 2: Sei lieb zu den anderen!”
Yeah Baby – you got me!

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So saß ich dann also am Montag Abend im tiefsten Herzen von St. Pauli barfuss auf meiner Yogamatte und war so bereit wie man es nur sein kann.

Neunzig Minuten später war das Leben plötzlich ganz leicht und ich fühlte mich wie ein vollkommen anderer Mensch. Diese Feststellung war für mich wirklich vollkommen überraschend, schliesslich war genau DAS die Aussage über die ich mich in der Vergangenheit immer lustig gemacht habe!

Es ist unglaublich, was diese Yogastunde mit mir gemacht hat!
Oft hatte ich in den vergangenen Monaten das Gefühl, dass mir wortwörtlich die Luft wegbleibt und ich irgendwie die Verbindung zwischen Kopf, Herz und Seele verloren habe. Manchmal fühlte es sich an, als ob ich einen schweren Rucksack auf dem Rücken trage, der mich immer weiter in die Knie zwingt.Yoga_04

Durch die Yogastunde wurde mir völlig unerwartet die Last von den Schultern genommen.
Mit einem Mal kann ich mich wieder aufrichten, tief Luft holen und mein Herz spüren. Meine Seele schlägt Purzelbäume und ich fühle mich seit sehr langer Zeit unglaublich frei. Für eine kurzen Moment scheine ich nicht gegen mich selbst zu kämpfen, sondern Kopf, Herz und Seele reichen sich friedlich die Hand.

“Der Weg des Yoga ist der Weg des Helden. Der Held bricht auf, um seine innere Ordnung und sein wahres Wesen zu finden. Er muss sich auf seinem Weg mit vielen Widerständen auseinandersetzen, aber er gibt nie auf. Dafür braucht er Mut, Vertrauen und Kraft – die er durch Yoga gewinnt.”  (Anna Trökes)

 

Mein Highlight der Yogastunde war definitiv der “Krieger”. Noch nie habe ich ein so grosses Selbstbewusstsein, eine so unumstössliche Standhaftigkeit und ein so positives Yoga_05Gefühl erlebt wie in dem Moment als ich mit beiden Füssen fest auf der Matte gestanden, und beide Arme weit von mir gestreckt habe.

Stolz wie ein Krieger fahre ich nach diesem Abend randvoll geladen mit positiver Energie nach Hause.

Yoga macht glücklich.
Yoga ist eine Offenbarung..
Und nach diesen 90 Minuten bin ich mir ziemlich sicher: Yoga kann Leben verändern!

*** Ich danke dir liebe Claudia für diese wirklich wunderbare Erfahrung und kann es kaum erwarten, dass endlich wieder Montag ist.
Alle die Yoga genauso belächeln wie ich es getan habe: ihr seid ganz herzlich eingeladen am kommenden Montag um 20.30 Uhr an einer ombelievable Yogastunde teilzunehmen. Meldet euch einfach an und probiert’s mal aus. Ihr werdet begeistert sein!

4 Kommentare

  1. Ich möchte auch schon sehr sehr lange endlich mal Yoga ausprobieren, aber konnte mich einfach noch nicht dazu durchringen. Irgendwie kann ich es mir nich vorstellen wie ich mich danach fühlen soll. Deine tollen Worte machen mir jetzt aber so richtig Lust darauf!
    Der Punkt kommt zu meinen guten Vorsätzen im neuen Jahr 🙂 Ich bin seeehr gespannt!

    • Oh so ging es mir am Anfang auch liebe Corinna. Aber ich war wirklich überrascht wie toll es war/ist und mittlerweile hat Yoga wirklich mein Leben ziemlich verändert. Ich kann es dir also nur empfehlen und finde dass du dir da einen tollen Vorsatz für das neue Jahr vorgenommen hast! 🙂 Ich bin gespannt was du berichten wirst!

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