Ein Wochenende in Dresden

Wenn ich aus beruflichen Gründen am Wochenende unterwegs bin, dann nutze ich gerne die Gelegenheit, fremde Städte kennenzulernen. Immer wieder aufs Neue stelle ich dabei fest: es gibt so schöne Ecken bei uns in Deutschland! So auch diesmal, als wir ein langes Wochenende in Dresden verbracht haben.

Mit dem Auto geht es von Kassel aus in Richtung Osten. Kurz vor Dresden fahren wir von der Autobahn ab und machen noch einen Abstecher zum Drei Herren Weingut. Hier laden schönste Kunst und feinste Weine zum Entdecken und Genießen ein. Das Weingut selbst schreibt sich die „Philosophie des kontrollierten Nichtstuns“ zu: keine Schönung, keine manipulativen Eingriffe, sondern eine aufmerksame, zeitintensive Begleitung des naturbelassenen Zustands. Entschleunigter Weinbau sozusagen – der perfekte Ort also, um auf der gemütlichen Terrasse inmitten der Weinberge entspannt unser Wochenende in Dresden einzuläuten.

It’s wine o’clock

Aufgrund der Temperaturen verzichten wir allerdings auf den Wein, bekommen aber den Tip am Abend auf das ein oder andere Glas Vino in der Weinzentrale in Dresden vorbei zu schauen. Eine Empfehlung die definitiv Gold wert ist und auf jeder Dresden-to-do-Liste seinen Platz finden sollte! Ganz ungezwungen, entspannt und locker warten auf Kenner und Genießer ca. 450 Weine darauf entdeckt, erschmeckt und geliebt zu werden. Ein kleines Paradies inmitten der Dresdner Neustadt welches die Weinwelt nicht neu erfindet – aber doch in ein ganz besonders liebenswertes Licht rückt. (Anreise per Straßenbahn dringendst empfohlen. ;))

Touriprogramm muss sein

Nach einem großzügigen Frühstück an der Elbe, besorgen wir uns am nächsten Tag einen Stadtplan und machen uns auf, um zu Fuß das berühmte Elbflorenz zu erkunden. Bei hochsommerlichen Temperaturen schlendern wir gemütlich die Brühlsche Terrasse entlang bis zur Augustbrücke. Wir queren den historischen Theaterplatz, vorbei an der Semperoper und laufen Richtung Zwinger.

Neben der Frauenkirche ist der Dresdner Zwinger wohl das berühmteste Baudenkmal der Stadt. Der barocke Gebäudekomplex besitzt eine wundervolle Gartenanlage und mehrere Museen, wie die Gemäldegalerie Alte Meister und die Porzellansammlung. Wir sind richtig verzaubert, lassen die Füße im Wasser baumeln und beobachten amüsiert all die anderen Touristen, die mit Hilfe von Selfiestick & Co. fleißig fürs Familienalbum posieren.

Fazit: Dresden kann was!

Schlussendlich kann ich nach 4 Tagen mit gutem Gewissen sagen: das lange Wochenende in Dresden hat sich vom ersten Moment an wie Urlaub angefühlt. Wir haben uns einfach treiben lassen, sind stundenlang an der Elbe lang flaniert, haben die Zehen in jeden Brunnen der Stadt getaucht und bis spät in die Nacht mit netten Menschen feinen Wein getrunken. Es war ein durchweg gelungenes Wochenende und ich bin verzaubert von dieser prunkvollen Stadt. Es war sehr schön und ich kann euch allen nur empfehlen hinzufahren – überzeugt euch selbst!

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