Kategorie: Lifestyle

INDIECON IM OBERHAFEN

Das Wochenende ist schon wieder vorbei und wir haben tolle zwei Tage verbracht!
Nachdem wir uns am Samstag einen ganzen Tag lang auf dem Segelschiff die Nase in die Sonne gestreckt haben, haben wir gestern den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück im Café Saltkrokan begonnen uns sind dann gemütlich gen Oberhafen geschlendert, wo uns die Indiecon – “The independent Magazine Festival” erwartete.

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Bereits zum zweiten Mal fand die Indiecon in diesem Jahr statt und lies sämtliche Druckerherzen höher schlagen: internationale Spartenmagazine mit einem enormen Designanspruch erwarteten uns. Besonders angetan hatten es mir als selbsternannter Kaffee-Junkie natürlich die Caffeine-Mags. Aber auch gesellschaftskritische Themen und utopische Politikmagazine fanden hier ihren  Platz und regen zum Nachdenken an.

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In Erinnerung geblieben ist mir vor allem die Begegnung mit der wunderbaren Sabela die das Gute Leute Magazin ins Leben gerufen hat. Ihre Idee: ein englischsprachiges Magazin, welches sich komplett auf die unterschiedlichsten Charakterköpfe in Hamburg City fokussiert.

“By illustrating inspiring stories behind Hamburg’s citizens with photography and text, Gute Leute unites internationals and locals and contributes to a friendlier city.”

Daumen hoch für diese Idee liebe Sabela, wir sind gespannt auf das Endergebnis!

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Mich hat der Indiemagday vollends begeistert. Der Geruch von Druckerfarbe, das Gefühl von Papier, unterschiedlichen Prägungen auf den Covern und die mühevoll gestalteten Designs – ich hätte ewig weiter blättern können.
Liebe Indiemag-Szene: ich zähl auf euch! Ihr seid meine Hoffnung, dass Print ewig leben wird!

Schade, dass der Indiemagday schon wieder vorbei ist, aber ich freue mich über ein ganz besonderes Geschenk welches den Weg zu mir nach Hause gefunden hat: ich darf eins der Bücher “We love Magazines” von Gestalten mein Eigen nennen. Vielen lieben Dank liebes Indiemag-Team für diese tolle Überraschung!

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// Wenn ihr noch mal genau wissen wollt was jetzt eigentlich ein Indiemag ist und wen ich auf der Indiecon noch so getroffen habe: schaut doch einfach mal hier vorbei. Für die Jungs von philipp&max habe ich heute morgen schon ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.

L(I)EBE DAS LEBEN

Nachdem sich mein Leben in den vergangenen Monaten mal wieder vollends auf den Kopf gestellt hat, ich nicht mehr wusste wo oben und unten ist und mich einmal komplett neu ordnen durfte, habe ich festgestellt, dass ich in den vergangenen 12 Monaten verdammt viel gelernt habe.  Aber immer der Reihe nach … 

Insgeheim habe ich mir im letzen Jahr immer gewünscht, dass es mal ruhiger wird. Schliesslich begann das Jahr schon turbulent genug: ich bin als frischgebackene Single-Lady aus dem sicheren Beziehungshafen in das offene Leben gesegelt und habe einen Job aufgeben müssen der es mir vor 2,5 Jahren ermöglicht hat in meine Herzens-Stadt zu ziehen. Damit war mein Katastrophen-Kontigent für 2014 aufgebraucht – dachte ich.

Im Sommer letzten Jahres tat sich dann sehr passend eine neue berufliche Perspektive auf und ich startete in meinem neuen Job als Produktionsassistentin voll durch.
Jetzt wird alles besser sagte ich mir.
Neuer Job. Neue Aufgabe. Neuer Lebensmut.
Doch leider musste ich sehr schnell feststellen, dass zu viel Arbeit, viel zu viele Stunden im Büro und Dauerstress überhaupt gar nicht gut für mich waren.

Schlafen. Aufstehen. Und alles wieder auf Anfang.
Über sieben Monate lang.
Arbeiten wie ein Roboter.

Mit zahlreichen Überstunden auf dem Stundenkonto und dafür aber viel zu wenig Schlaf auf meinem Erholungskonto fand ich mich dann kurz vor Ostern fast drei Wochen lang von einem Tag auf den nächsten ans Bett gefesselt. Mein Kreislauf tanzte Ringelrei, mein Bauch ziepte und schimpfte, mein Rücken war gefühlt kurz davor seinen 60. Geburtstag zu feiern.
Kurz und gut: mir ging’s beschissen. Ich war psychisch und physisch komplett am Ende.
Nach langem Hadern, Selbstzweifeln und vielen schlaflosen Nächten hat mein Körper mich irgendwann ohne zu Fragen in die Knie gezwungen. Mein Inneres Ich hatte laut schreiend die Notbremse gezogen.  Mitspracherecht hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.

Erst in diesem Moment wurde mir klar, dass ich über ein halbes Jahr die Zeichen meines Körpers komplett ignoriert habe. Ich habe alle Alarmsignale übersehen – besser gesagt, ich WOLLTE sie NICHT sehen.

Und das war der Moment, indem ich realisierte, dass ich etwas ändern musste. Das Leben besteht nicht nur aus arbeiten! Ich war innerhalb kürzester Zeit zu einer Arbeitsmaschine geworden. Ein Zustand vor dem es mir schon gegraut hatte, als ich damals nach dem Abitur in die große weite Berufswelt geschickt wurde. Und ich beschloss: so will ich nicht weiter machen!

Relativ spontan kündigte ich nach nur zehn Monaten meinen Job bei einer renommierten Produktionsfirma und nahm kurzerhand eine Stelle bei einem kleinen Startup an. So manche Nacht hab ich mich mit dieser Entscheidung gequält:
– Bin ich feige wenn ich nach dieser kurzen Zeit schon wieder hinschmeiße?
– Stelle ich zu hohe Ansprüche an einen Job?
– Ist es zu viel Verlang dass ich ein positives Grundgefühl an der Arbeit habe?
– Vielleicht ist es nur eine vorübergehende Phase die vorbei geht?
– Wird es überhaupt besser wenn ich den Arbeitgeber wechsle?

Letztendlich habe ich auf mein Bauchgefühl vertraut und habe mir erst mal einen Monat Auszeit genommen. Das Leben hat so viel mehr zu bieten als nur vorm Rechner zu sitzen. Ich war wandern, habe mitten in den Alpen ein Stück weit wieder zu mir selbst gefunden und beim Paragliden realisiert, wie schön und wunderbar das Leben ist.

Seit Juli bin ich nun wieder zurück am Schreibtisch und arbeite in einem kleinen aber feinen Unternehmen als Projektmanagerin. Trotzdem gebe ich mir Mühe meine Freizeit (oh ja, ich habe wieder FREIE Zeit!) effektiv zu nutzen. Ich habe tolle Freunde an meiner Seite, wir probieren Dinge aus, die wir schon immer mal machen wollten, fahren spontan ans Meer, lachen bis uns der Bauch weh tut und geniessen das Leben in vollen Zügen.

Das Leben ist wunderbar und es gibt so viel wichtigere Dinge als die Arbeit! Natürlich müssen wir arbeiten, das kann auch Spaß machen und anstrengend sein.
Aber hej – liebe das Leben, atme das Glück, schmecke die Freiheit.
Lebe deinen Traum, liebe dich selbst und lache bis es weh tut.
Große Abenteuer warten auf mich, es gilt Mutproben zu bestehen und Neues auszuprobieren. Also lass dich nicht aufhalten und lauf einfach los – dein Leben wartet auf dich!

MIND, BODY AND SPIRIT

Oh ja, heute muss ich Abbitte leisten! Schande über mein Haupt. Ich nehm’ alles zurück was ich jemals über Yoga gesagt habe!
Kurz zur Vorgeschichte: seit Jahren habe ich die Teilnahme an jeglichen Yoga-Kursen und Yoga-Workshops milde belächelt. Wie Schabernack und Hokuspokus klang das für mich, wenn mir andere von verschiedenen Chakren und Positionen mit den kuriosesten Namen (Kobra, herabschauender Hund, Sonnengruss, …) erzählten.
Wie in Gottes Namen sollte es mir besser gehen, wenn ich komische Verrenkungen mache und undefinierbare Geräusche von mir gebe?!

Bedingt durch viele tiefgründigen Gesprächen mit Freunden über die Seele, den Sinn des Lebens und den inneren Frieden spielte ich schon seit längerem mit dem Gedanken mal über meinen eigenen Schatten zu springen und einen Yogakurs zu besuchen.

Vor zwei Tagen war es dann so weit: ganz nach dem Motto “nicht lang schnacken, auf die Matten” lies ich all meine Zweifel Zuhause zurück und saß pünktlich um 20:30 Uhr das erste Mal  auf einer Yogamatte .

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Im Voraus erzählte ich einer Freundin von meinen Bedenken:
Ist Yoga überhaupt das richtige für mich?
Bin ich dafür gut genug?
Ich hab gar keinen Gleichgewichtssinn und eine schiefe Hüfte.
Sind da Bewegungslegastheniker überhaupt erwünscht?
Kurz und gut: ich hatte einfach Schiss, mich zum Affen zu mache.

Ihr Antwort: “Du kommst wie du bist. Machst nur das, was du kannst und auch nur das, was du dir zutraust. Regel No. 1: Sei lieb zu dir! Regel No. 2: Sei lieb zu den anderen!”
Yeah Baby – you got me!

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So saß ich dann also am Montag Abend im tiefsten Herzen von St. Pauli barfuss auf meiner Yogamatte und war so bereit wie man es nur sein kann.

Neunzig Minuten später war das Leben plötzlich ganz leicht und ich fühlte mich wie ein vollkommen anderer Mensch. Diese Feststellung war für mich wirklich vollkommen überraschend, schliesslich war genau DAS die Aussage über die ich mich in der Vergangenheit immer lustig gemacht habe!

Es ist unglaublich, was diese Yogastunde mit mir gemacht hat!
Oft hatte ich in den vergangenen Monaten das Gefühl, dass mir wortwörtlich die Luft wegbleibt und ich irgendwie die Verbindung zwischen Kopf, Herz und Seele verloren habe. Manchmal fühlte es sich an, als ob ich einen schweren Rucksack auf dem Rücken trage, der mich immer weiter in die Knie zwingt.Yoga_04

Durch die Yogastunde wurde mir völlig unerwartet die Last von den Schultern genommen.
Mit einem Mal kann ich mich wieder aufrichten, tief Luft holen und mein Herz spüren. Meine Seele schlägt Purzelbäume und ich fühle mich seit sehr langer Zeit unglaublich frei. Für eine kurzen Moment scheine ich nicht gegen mich selbst zu kämpfen, sondern Kopf, Herz und Seele reichen sich friedlich die Hand.

“Der Weg des Yoga ist der Weg des Helden. Der Held bricht auf, um seine innere Ordnung und sein wahres Wesen zu finden. Er muss sich auf seinem Weg mit vielen Widerständen auseinandersetzen, aber er gibt nie auf. Dafür braucht er Mut, Vertrauen und Kraft – die er durch Yoga gewinnt.”  (Anna Trökes)

 

Mein Highlight der Yogastunde war definitiv der “Krieger”. Noch nie habe ich ein so grosses Selbstbewusstsein, eine so unumstössliche Standhaftigkeit und ein so positives Yoga_05Gefühl erlebt wie in dem Moment als ich mit beiden Füssen fest auf der Matte gestanden, und beide Arme weit von mir gestreckt habe.

Stolz wie ein Krieger fahre ich nach diesem Abend randvoll geladen mit positiver Energie nach Hause.

Yoga macht glücklich.
Yoga ist eine Offenbarung..
Und nach diesen 90 Minuten bin ich mir ziemlich sicher: Yoga kann Leben verändern!

*** Ich danke dir liebe Claudia für diese wirklich wunderbare Erfahrung und kann es kaum erwarten, dass endlich wieder Montag ist.
Alle die Yoga genauso belächeln wie ich es getan habe: ihr seid ganz herzlich eingeladen am kommenden Montag um 20.30 Uhr an einer ombelievable Yogastunde teilzunehmen. Meldet euch einfach an und probiert’s mal aus. Ihr werdet begeistert sein!

LIEBE DICH SELBST

Oscar Wilde hat gesagt “Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze”. Wie recht er doch hat! Fangen wir also ab heute damit an und investieren jeden Morgen einen kurzen Augenblick um uns im Spiegel anzuschauen,  uns anzulächeln und uns bewusst zu machen:  “Ich bin wunderbar”!

Egal wie dick, dünn groß oder klein ich bin. Egal ob ich rote oder blonde Haare habe, extrovertiert oder eher still bin: ich bin einzigartig und das ist wunderbar. Warum aber fällt es so schwer, sich selbst ganz genau so zu akzeptieren wie wir sind?

Wer anfangen möchte in seinem Leben etwas zu verändern, sollte klein beginnen. Winzige Änderungen können schon ganz Großes bewirken!

Ich persönlich merke häufig, dass ich mir selbst zu wenig zutraue und mir dadurch nur als zu oft selbst im Weg stehe. Vor lauter Selbstzweifel ploppen so viele negative Argumente aus dem Boden und türmen sich zu einem schier unüberwindbaren Hindernis auf, dass ich gar keine Lust mehr habe diesen Weg weiter zu verfolgen. So beginnt die Suche nach einem alternativen Weg. Ihr seht, der Wille etwas zu ändern ist da, nur eben an der Umsetzung scheitert es wieder und wieder!

Und so dreht sich das Rad weiter und weiter, immer schneller: je mehr Wege sich öffnen, desto mehr Gegenargumente ploppen auf.  Das Ergebnis:  völlig gelähmt entscheiden wir uns für keinen der Wege, da wir nicht das Ziel, sondern nur das Hindernis sehen.

Heute fangen wir damit an, das erste Hindernis aus dem Weg zu schaffen.

Das Ziel: mehr Selbstvertrauen!

Wie schaffe ich es zuversichtlicher in den Tag zu starten um mehr zu erreichen?

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1. Hör auf zu vergleichen!

Das ist leichter gesagt als getan. Versuch dir klar zu machen, dass du einzig und allein DU bist, niemand anderes. Egal was passiert und egal was andere sagen: du musst nur deinen eigenen Ansprüchen gerecht werden!

2. Denk positiv!

Alles was du dir wünschst hat eine Chance wahr zu werden. Wenn du also pausenlos mit einer negativen Einstellung durchs Leben gehst (“Ich bin zu dick.”, “Das hab ich nicht verdient.”) – wird dich dein Umfeld auch genau so wahrnehmen: als durch und durch negative Persönliche. Kein sehr angenehmer Zeitgenosse um ehrlich zu sein. Also änder’ deine Einstellung! Strich negative Wörter aus deinem Wortschatz und sieh das positive im Alltag (“Super, der Bus ist schon wieder zu spät, dann kann ich heute noch ein Kapitel mehr lesen.”).

3. Akzeptiere Fehler!

Fehler passiert. Irren ist menschlich. Akzeptier das einfach. Krönchen richten weiter gehts. Punkt.

4. Lass dich nicht von anderen verbiegen!

Umgib dich mit Menschen die dir gut tun und die dich so nehmen wie du bist. Manchmal realisieren man erst nach einer gewissen Zeit, dass man unterschiedlich tickt. Versuch dich nicht zu verbiegen, sondern trenne dich von solchen Leuten. Es klingt hart, aber es ist eine Befreiung diesen unnötigen Ballast abzuwerfen. Entweder die Leute nehmen dich so wie du bist, oder sie sind nicht gut genug für dich.

5. Setz’ dir deine ganz eigenen Ziele!

Egal ob du abnehmen willst oder deinen Bachelor mit einem 1,0 Durchschnitt schaffen möchtest: Go for it! Du schaffst das, wenn du nur an dich selbst glaubst. Viele kleine Ziele werden dir helfen voran zu kommen, weil du dich wunderbar fühlen wirst wenn du merkst, dass du sie erreicht hast.

6. Gönn dir ein Umstyling!

Und damit meine ich nicht, dass du zu drastischen Veränderungen greifen musst. Manchmal tut es auch einfach mal ein anderer Lippenstift oder ein cooles neues Oberteil. Geh shoppen und gönn dir was, was du noch nie gekauft hast. Du wirst sehen, ein Umstyling hilft dir mehr Selbstvertrauen aufzubauen, denn es fühlt sich immer wie ein kleiner Neustart an.

7. Tu etwas, das du liebst!

Und vor allem, tu es regelmäßig! Egal ob kochen, Fußball spielen, segeln oder mehr mit Freunden telefonieren: tu was du gerne machst und was dich glücklich macht!

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8. Verbringe mehr Zeit mit dir selbst!

Nimm dir Zeit um über eine Weile in dich zu gehen und deine Gedanken zu ordnen. Denk nicht darüber nach was du alles nicht erledigt hast oder was jemand anderes gestern über dich gesagt hat. Nutze die Zeit ganz für dich und führ dir einmal vor Augen: was brauchst du momentan ganz besonders und was genießt du? (Vielleicht nimmst du dir jeden Sonntag mal die Zeit darüber nachzudenken, was in der vergangenen Woche besonders schön was?)

9. Sei zufrieden mit dir – immer!

Nimm dich selbst so wie du bist und urteile nicht zu hart über dich. Wenn du mit dir selbst im reinen bist, wird sich das auf Dauer bemerkbar machen und du wirst es fühlen! Gib dich niemals für jemand anderen auf und vergiss nicht das Leben Tag für Tag in Angriff zu nehmen. Mach dich nicht selbst kleiner als du bist . Du bist wunderbar, so wie du bist. Vergiss das nicht!

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