Brille online oder offline kaufen?

Kennt ihr dieses Kinderspiel noch von früher: „Ich sehe was, was du nicht siehst“?!
Genau so fühlte ich mich in meiner ersten Uni-Vorlesung. Während die an die Wand geworfenen Folien eigentlich unterstützen sollten, war bei mir eher das Gegenteil der Fall: einzelne Zeilen verschwammen zu einem schwarzen Textblock und irgendwie musste ich die Texte mehr erraten als tatsächlich abzulesen. Dazu kam, dass ich dauernd Treppenstufen übersah, gegen Türen rannte und am laufenden Band stolperte – meine Freunde machten sich schon alle über mich lustig und blaue Flecken an Beinen und Armen wurden zum festen Bestandteil meines Alltags und es war klar: es musste dringend eine neue Brille her! Stellte sich nu die Frage: Brille online oder offline kaufen?

Zum Optiker gehen oder online kaufen?

Bereits im vergangenen Herbst fing ich an, mich nach einem neuen Gestell umzuschauen. Da ich bereits seit 9 Jahren Brillenträgerin bin, habe ich schon einiges an „Brillenerfahrung“ und dementsprechend auch eine gewisse Vorstellung wie „meine“ neue Brille aussehen sollte. Und wie das nun mal so ist, machen Wunschvorstellungen das Shoppen nicht einfacher. Nachdem ich auch den 5. Optiker mit leeren Händen verlies, war ich so deprimiert, dass ich kurzerhand beschloss Online zu bestellen. Mein Traum-Gestell war (zumindest lt. der Online Abbildung) schnell gefunden – jedoch hatte ich dann doch Zweifel als ich auf den „Bestellen“ Button drücken wollte.
Wer würde mir die Brille anpassen?
Hatte ich einen Ansprechpartner wenn zukünftig was mit dem Gestell sein sollte?
Was wenn die Gläser falsch eingebaut werden?
Wie kamen die überhaupt an meine Werte?
Einfach so, ein Gestell kaufen ohne „live“ Anprobe?!

Ich beschloss also erst noch mal meine weltbeste Instagram-Community zu ihren Erfahrungen zu befragen – Gott sei dank!

#supportyourlocal statt online shopping

Wie sich nämlich dann herausstellte rieten mir über 70% meiner Follower von einer Onlinebestellung ab. Stattdessen bekam ich den Tip in Kassel bei Filia76 vorbei zu schauen.
Gesagt getan – und kaum stand ich im feschen Laden der Filia-Görls hatte ich ein ganz neues Problem: ich konnte mich nicht entscheiden.

Bei Filia76 gibt es so viele tolle Brillen-Modelle, dass ich plötzlich gar nicht mehr so sicher war, ob meine ursprüngliches Wunschbrille wirklich das war, was ich wollte. Auf meinen ersten Besuch, folgten noch zwei weitere und nach viel Hin und Her hatten es schlussendlich zwei komplett gegensätzliche Gestelle in die engere Auswahl geschafft. Entscheiden konnte ich mich allerdings immer noch nicht.

Eins war aber definitiv klar: ich war froh, dass ich mich doch für das Offline Shoppen entschieden habe. Denn der Besuch eines Optiker bringt einfach einiges an Vorteilen mit sich, die ich nicht missen möchte:

  1. Jede Brille ist ein individuelles Produkt. Die muss einfach sitzen – und das geht nunmal am besten wenn ein Optiker persönlich Hand anlegt.
  2. Es geht nichts über einen persönlicher Ansprechpartner vor Ort. Das geht schon bei der Auswahl des Gestells los und zeiht sich über die Auswahl der Gläser bis hin zur Augenmessung durch.
  3. Guter Service ist für mich schon seit Jahren der Hauptgrund den Einzelhandel zu unterstützen. Selbst wenn es nach Monaten ein Problem gibt – meist gehört das Nachjustieren und Brille putzen und ist beim Optiker vor Ort sogar kostenlos.
  4. Kompetente Beratung ist der Schlüssel zum perfekten Gestell. Optiker sind kleine Hellseher und wissen oft vor einem selbst, welches „DAS“ Gestell für Dich ist.

Fazit

Auch wenn momentan überall groß Werbung dafür gemacht wird Brillen online zu kaufen, setze ich nach wie vor auf eine kompetente Beratung vor Ort. Wenn ich in eine neue Brille investiere, ist es mir einfach wichtig, dass ich einen persönlichen Ansprechpartner habe, der mich kennt, dem ich vertraue und bei dem ich weiß, dass ich auch in Zukunft bei jedem Anliegen willkommen bin.

Wie es mit meiner Brille weiter ging?

Die Mädels von Filia76 halfen mir schlussendlich mit einem freundlichen Tritt in den Allerwertesten, eine Entscheidung zu fällen die ich bis heute nicht bereue. Welches Modell es geworden ist und was noch alles passieren musste, dass ich meine Brille mit nach Hause nehmen konnte, das erzähle ich euch im nächsten Blogpost!

* in freundlicher Zusammenarbeit mit Filia67 / Kooperation, unbezahlte Werbung

1 Kommentare

  1. Pingback: Der Weg vom Gestell zu individuell gefertigten Brille

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